Achtung, Hitze: Unterschätzte Gefahr für Senioren

Achtung, Hitze: Unterschätzte Gefahr für Senioren

Lang anhaltende Hitze kann zur Belastung ältere Menschen werden. Ein neuer Ratgeber klärt auf, was bei Notfällen aller Art bei Senioren zu tun ist.

Große Hitze erhöht die Körpertemperatur – wir schwitzen. Dabei gehen Flüssigkeit und vor allem auch Salz und Nährstoffe verloren. Diese müssen rasch ersetzt werden.

Symptome einer Hitzeerschöpfung sind heiße, trockene, gerötete Haut oder auffallende Blässe und Schweiß, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, Mundtrockenheit und häufig auch Krämpfe in Armen und Beinen sowie erhöhte Temperatur.
In diesem Fall gilt: Führen Sie Flüssigkeit zu und sorgen Sie für Kühlung. Auch Salz sollte ersetzt werden, da es mit dem Schweiß verloren geht. Anderenfalls kann sich der Zustand verschlechtern, die Folge können Bewusstlosigkeit, Elektrolytmangel und sogar Gehirnschädigungen sein.

Bichtipp: vorbeugen statt retten

Wenn Sie ältere Menschen in der Familie haben, sollten Sie gerade an den heißen Tagen gut auf sie aufpassen. Denn mit einfachen Maßnahmen lassen sich stärkere Beschwerden und tatsächliche Notfälle verhindern.

Erste Hilfe für Senioren, R. Kandioler, H. Kuderna, G. Michels, maudrich, € 20,--

Gerade ältere Menschen sollten ausreichend Wasser trinken und Alkohol meiden. In der ersten heißen Zeit ersetzen Suppen auch das notwendige Salz.

Leichte, luftige Kleidung ist das Um und Auf. Körperliche Anstrengung während der heißen Tageszeit sollte vermieden werden. Die Räume am besten morgens gut durchlüften und tagsüber abdunkeln.

Weitere Tipps und Infos gibt der praktische Ratgeber "Erste Hilfe für Senioren". Er behandelt Verletzungen, Erkrankungen und Fragen, die sich im Alter häufig stellen.

Übersichtliche Checklisten beschreiben im Anschluss die wichtigsten Erste-Hilfe-Schritte und vorbeugende Maßnahmen. Dazu gibt es wichtige Infos zu Notrufeinrichtungen, psychologischer Hilfe und Selbstbestimmung im Ernstfall.