Corona: Häufiger ansteckend in Familien

Corona: Häufiger ansteckend in Familien

Wissenschaftler konnten innerhalb eines Haushaltes mehr Infektionen ausfindig machen als außerhalb.

Für die Rückverfolgung und Unterbrechung von Infektionsketten ist es wichtig zu wissen, wann und wie Ansteckungen häufig erfolgen. Eine Studie aus Singapur untersuchte jetzt Risikofaktoren für die Übertragung von SARS-CoV-2 innerhalb und außerhalb eines Haushaltes und beschäftigte sich dabei auch mit der Rolle asymptomatischer Patienten.

Kontakte innerhalb und außerhalb des Haushaltes

Die Studie wertete alle 7518 engeren Kontakte von bestätigten Covid-19-Fällen zwischen dem 23. Januar und dem 3. April 2020 aus. Die Wissenschaftler unterschieden zwischen Kontakten aus dem eigenen Haushalt und anderen Kontakten, die für mindestens 30 Minuten höchsten 2 m vom Infizierten entfernt gewesen waren. Dazu zählten Kontakte auf der Arbeit und im sozialen Bereich. Die Patienten wurden stationär behandelt, die Kontakte mussten für 14 Tage in Quarantäne und wurden regelmäßig auf Symptome überprüft.

Das Ergebnis: Die Wissenschaftler konnten innerhalb eines Haushaltes mehr Infektionen ausfindig machen als außerhalb. Vor allem Nähe und miteinander zu sprechen konnten das Risiko für eine Infektion erhöhen. Die Wissenschaftler betonen, dass auch asymptomatische Kontakte berücksichtigt werden sollten.

Quelle: Deutsches GesundheitsPortal.De