Warum Plantschen im Pool so gut für uns ist

Warum Plantschen im Pool so gut für uns ist

Für heiße Tage haben wir gute Nachrichten. Die Erfrischung im kühlen Pool ist gesund. Aber so richtig! Darum macht das Schwimmen im kühlen Nass jetzt doppelt Spaß.

Wenn die Quecksilbersäule am Thermometer wieder die 30 Grad-Marke erreicht und sogar darüber klettert, lechzen wir nur in eine Richtung: Poolwärts! Und das ist gut so, denn das Plantschen im kühlen Wasser ist nicht nur wunderbar erfrischend, sondern hält uns auch gesund. So profitiert unser Körper, wenn wir im Wasser toben:

Bewegung wie von selbst

Wenn wir in das kühle Wasser hüpfen, sind wir eigentlich immer in Bewegung – und merken es nicht einmal. Schwitzen gibt es schließlich nicht, wenn man unter der Wasseroberfläche ist und der Körper dauernd gekühlt und mit Wasser umspült wird. Durch das Gefühl von Schwerelosigkeit im Wasser fühlen wir uns förmlich ganz leicht, und dabei werden auch die Gelenke entlastet. Es ist also ganz gleich ob wir schwimmen, strampeln, hüpfen, treten oder gehen – im Pool machen wir Sport, ohne es zu merken.

Mehr Energieverbrauch

Und dabei verbraucht der Körper ordentlich Kalorien: Schließlich muss er aufgrund der kühlenden Frische zusätzliche Energie aufwenden, um die Körpertemperatur auszugleichen. Außerdem wenden wir bei jeder Bewegung Kraft gegen den Widerstand des Wassers auf. So verbraucht ein Schwimmer während des Trainings um 25 Prozent mehr Kalorien als ein Jogger.

Kühles Wasser senkt den Blutdruck

Bei Menschen mit erhöhtem Blutdruck konnte beim Schwimmen eine deutliche Senkung nachgewiesen werden. Diabetiker profitieren von einer Senkung des Blutzuckerwertes.

Der Kreislauf kommt in Schwung

Durch das kühle Nass an heißen Tagen und die intensive Bewegung, die den ganzen Körper anspricht, kommt der Kreislauf wieder auf Touren. Durch die erhöhte Sauerstoffzufuhr steigt die Konzentrationsfähigkeit und die Aufmerksamkeit. Der hydrostatische Druck im Wasser führt außerdem dazu, dass mehr Lymphe und Gewebsflüssigkeit in die Gefäße befördert wird und sie geschmeidig macht. Das verringert das Risiko, dass sich Ablagerungen in den Gefäßen bilden.

Straffes Gewebe

Wenn das Wasser über die Haut strömt, wird dabei das Bindegewebe massiert, was einen Straffungseffekt bringt. Außerdem wirkt das kühle Wasser positiv auf Venenerkrankungen und reduziert Cellulite.

Glückshormone werden frei

Nicht zuletzt werden beim Sprung ins kalte Wasser eine Reihe an Glückshormonen freigesetzt. Das macht sofort gute Laune und reduziert Stress, Sorgen und destruktive Gedanken.

Also dann: Ab ins Wasser!