5 Tipps für ein straffes Gewebe

5 Tipps für ein straffes Gewebe

Cellulite macht weder krank noch ist sie ein Makel. Dennoch wünschen sich viele Frauen Mittel gegen die ungeliebte Orangenhaut. Das hilft!

1. Ernährung

Das Bindegewebe unterliegt ständigen Umbau- und Reparaturprozessen. Mit den Jahren laufen diese Erneuerungsprozesse immer langsamer ab und brauchen daher bewusste Unterstützung. Finger weg von Zigaretten und zu langem Sonnenbaden! Denn alles, was Falten begünstigt, schädigt auch unser Bindegewebe – und umgekehrt. Am besten viel Vitamin C, Kupfer und Eiweißbausteine (Aminosäuren) in die Ernährung einbauen.
Zu den Top-Nährstofflieferanten für straffe Haut zählen Acerolakirschen, Sanddornbeeren, Schwarze Johannisbeeren, Paprika, Brokkoli, Grünkohl und Erdbeeren (enthalten viel Vitamin C). Besonders reich an Kupfer (trägt zur Erhaltung des Gewebes bei) sind Cashewkerne, Kichererbsen, Grünkohl, roher Kakao, Sesam, Quinoa, Mandeln, Linsen, Chiasamen, Avocados, Rosinen, Gerste und Haferflocken. L-Lysin (eine essenzielle Aminosäure, die schwaches Gewebe stärkt) steckt in Lachs, Eiern, Walnüssen und Erbsen.

2. Fett abbauen

Studien haben ergeben, dass der Cellulite-Grad umso stärker ist, je 5 Tipps für ein straffes Gewebehöher der Body-Mass-Index (BMI) liegt. Deshalb ist der gezielte Abbau von Fettgewebe vor allem bei Übergewicht eine wichtige und zudem gesundheitsfördernde Maßnahme. Messen Sie Ihren Bauchumfang, am besten vor dem Frühstück und unbekleidet. Liegt er über 88 Zentimetern, sollten Sie abnehmen. Sprechen Sie dazu am besten mit einer Diätologin oder einer Ernährungsberaterin.

3. Hormone in Balance bringen

Hormone regulieren auch den Auf- und Abbau von Geweben. Direkt oder indirekt günstig auf die Rückbildung der Cellulite wirken sich männliche Hormone (Testosteron). und das Wachstumshormon Somatotropin (HGH) aus. Das Stresshormon Adrenalin fördert den Abbau von Fettgewebe und unterstützt die Arbeit von Testosteron. Eine gesunde Schilddrüsenfunktion regt unseren Stoffwechsel an und sorgt für einen guten Kalorienverbrauch. Begünstigend auf Orangenhaut wirken sich hingegen weibliche Hormone (Östrogene), das blutzuckersenkende Insulin sowie das Stresshormon Cortisol aus. Da Hormone Hand in Hand arbeiten, ist es wichtig, sie gemeinsam zu betrachten.


Den Testosteronspiegel anheben können Sie am besten mit Bewegung. Sowohl Kraft- als auch Ausdauertraining beeinflussen den Hormonspiegel günstig.
Sorgen Sie für ausreichend Vitamin D: Auch das „Sonnenhormon“ beeinflusst den Testosteronspiegel. Wichtig: Immer gemeinsam mit Vitamin K ergänzen! Nur so kann es auch gut vom Körper aufgenommen werden. Machen Sie einen Bluttest bei Ihrem Hausarzt, um Ihren Vitamin-D-Spiegel festzustellen.

4. Flüssigkeit im Gewebe mobilisieren

Das gelingt am besten mit Massagen. Um das Bindegewebe nicht zu schädigen, sollte aber nicht zu stark und zu lang geknetet werden: Besser sanft massieren! Wichtig ist hier Regelmäßigkeit. Und so bringen Sie Bewegung ins Cellulite-Gewebe: Kneten, rollen, massieren, ziehen! Sie können dafür einen Massagehandschuh oder auch eine Naturbürste verwenden.

5. Faszientraining

Was sind eigentlich Faszien? Sie sind nichts anderes als eine Form des Bindegewebes. Übersetzt bedeutet Faszie „Bund“. Unser Körper besteht genau genommen aus einer einzigen großen Faszie – alles ist miteinander verbunden (Sehnen, Muskeln, Bänder, Knochen, Gelenke, das zentrale und periphere Nervensystem, Arterien und Venen), wie ein riesiges Spinnennetz. Faszien dienen als eine Art Schutzhülle für unseren Körper, geben ihm Form und Struktur und haben direkten Einfluss auf unsere Muskulatur und unsere Bewegung. Wenn sie allerdings nicht gefordert werden, verkleben sie, und das wiederum führt zu Verspannungen, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Deshalb ist es wichtig, die Faszien zu mobilisieren. Straffere Haut gibt’s als positive Nebenwirkung dazu.

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