Wer mit dem Rauchen aufhört, ist glücklicher

Wer mit dem Rauchen aufhört, ist glücklicher

Eine neue Studie zeigt: Mit dem Rauchen aufzuhören ist ein effektives Mittel gegen Angst und Depressionen.

Iranische Forscher haben untersucht, ob Stress, Ängste und depressive Beschwerden weniger werden, wenn man mit dem Rauchen aufhört. Außerdem wollten sie wissen, wie hilfreich eine Nikotinersatztherapie – also z.B. Nikotinpflaster oder E-Zigarette – ist, um die Sucht endgültig abzulegen.
Die Forscher teilten rauchende Versuchspersonen in drei Versuchsgruppen ein: Die erste Gruppe sollte mit Unterstützung von fünf wöchentlichen Beratungen ihr Verhalten ändern und so von der Zigarette loskommen, die zweite Gruppe erhielt eine Nikotinersatztherapie und die dritte Gruppe wurde mit einer Kombination aus Beratung und Nikotinersatztherapie beim Loslassen ihrer Sucht unterstützt.
Mittels eines Fragebogens erfassten die Wissenschaftler die Nikotinabhängigkeit der Teilnehmer sowie ihre Level von Stress, Angst und Depressionen. Außerdem untersuchten die Forscher die Menge an Kohlenstoffmonoxid im Blut: Diese hängt unter anderem mit der Tiefe der Inhalation zusammen.

Rauchen fördert Angst und Stress

Das Ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit, überhaupt mit dem Rauchen aufzuhören, war in den Gruppen, die auch eine Beratung bekamen am größten. Die Nikotinersatztherapie alleine zeigte die geringsten Erfolge. Auch die Symptome von Stress, Angst und Depressionen und die Menge von Kohlenstoffmonoxid in der Ausatemluft waren in diesen Gruppen besser, als in der Gruppe, die lediglich anhand einer Nikotinersatztherapie mit dem Rauchen aufhören sollte.

Die Ergebnisse zeigen auch, dass alle Ansätze die Symptome von Stress, Ängsten und Depressionen während des Rauchstopps in der Studie reduzierten. Weniger zu rauchen oder am besten mit dem Qualmen aufzuhören kann also offenbar Gefühle von Stress und Angst sowie depressive Beschwerden mindern. Wenn das kein weiterer Grund ist, endlich mit dem Rauchen aufzuhören und die ersparte Zeit und das Geld am besten konstruktiv in sich selbst zu investieren!


Quelle: DeutschesGesundheitsPortal.de