Auch wenig Alkohol soll Krebs fördern

Auch wenig Alkohol soll Krebs fördern

Eine neue Studie hat gezeigt: Vier Prozent der Krebserkrankungen sollen auf Alkoholkonsum zurückzuführen sein.

Laut einer Studie der internationalen Agentur für Krebsforschung sollen im letzten Jahr vier Prozent der Krebsfälle auf Alkoholkonsum zurückgehen. In Zahlen waren das ca. 741.300 Fälle, davon drei Viertel Männer. Die Untersuchten hatten zwar einen hohen Alkoholkonsum, doch 14 Prozent tranken nur moderat – nämlich etwa zwei kleine Gläser Wein oder einen halben Liter Bier.
Alkohol soll die DNA und den Hormonhaushalt verändern und dadurch die Entstehung von Krebs fördern, so die Studie. Besonders häufig trage Alkohol zur Entstehung von Speiseröhren-, Leber und bei Frauen von Brustkrebs bei.

Vier Prozent der Krebserkrankungen des letzten Jahres könnten im Zusammenhang mit Alkohol stehen. Laut einer Studie der Internationalen Agentur für Krebsforschung in Lyon, geht es hier um ungefähr 741.300 Fälle, drei Viertel davon Männer.