Green Power: So gesund ist Weizengras

Green Power: So gesund ist Weizengras

Ob als Pulver, frisch oder in Form von Saft – ab sofort sollten Sie eine wichtige Zutat in ihre Ernährung integrieren: Weizengras. Dabei handelt es sich um Weizenkeime im Alter von sieben bis zehn Tagen, welche mehr als 100 Biostoffe enthalten und unserer Gesundheit viele Dienste erweisen.

Mehr Vitamin C als Orangen, mehr Eisen als Spinat

Weizengras kann mit einem hohen Anteil an Vitaminen und Mineralstoffen punkten – 100 g Weizengras enthalten:
• 60 Mal mehr Vitamin C als Orangen, welches das Immunsystem stärkt
• 50 Mal mehr Vitamin E als Spinat, dieses wirkt antioxidativ
• 30 Mal mehr Vitamin B1 als Kuhmilch, dieses regt den Stoffwechsel an
• 5 Mal mehr Eisen als Spinat, welches die Blutbildung fördert
• 5 Mal mehr Magnesium als Bananen, welches beruhigend auf das Nerven-System wirkt

Enzyme: lindern Rheuma- und Darmbeschwerden

In Weizengras sind mehr als 80 verschiedene Enzyme (Reaktions-Beschleuniger) enthalten, welche entzündungshemmend bei Erkrankungen wie Rheuma und Blasenentzündung wirken. Auch chronische Darmerkrankungen können mithilfe von Weizengras gelindert werden, bestätigte eine skandinavische Studie. Laut dem „Scandinavian Journal of Gastroenterology“ wurden Testpersonen in einer Studie einen Monat lang täglich mit 100 ml Weizengrassaft behandelt. Am Ende des Experiments konnte bei allen Beteiligten eine deutliche Verbesserung der Schmerzen festgestellt werden.

Chlorophyll: hilft beim Entgiften und fördert die Blutbildung

Weizengras besteht zu mehr als 70 Prozent aus dem grünen Pflanzenfaserstoff Chlorophyll. Als Verwandter des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin, fördert es die Blutbildung und wirkt blutdrucksenkend. Zudem regt es den Organismus zur Entgiftung an. Chlorophyll hat außerdem einen alkalisierenden Effekt, welcher den Säure-Basen-Haushalt des Körpers wieder ins Gleichgewicht bringt.

Tipp: Weizengras selber anbauen (Anleitung unten).

Vitalstoffe: für Augen, Haut und Haar

Weizengras enthält Lutein (Verwandter des Beta-Carotin), welches zur Verbesserung der Sehkraft beiträgt und hilft, Augenerkrankungen vorzubeugen. Auch äußerlich angewendet, kann Weizengras Wunder wirken: Nach der Haarwäsche ein paar Tropfen Weizengras-Saft in die Kopfhaut einmassieren, 30 Minuten einziehen lassen und gut auswaschen – das Haar wird geschmeidig und glänzt. Bei trockener Haut hilft ein warmes Bad mit 300 ml Weizengras-Saft – dies kann sogar Insektenstiche oder kleine Verletzungen lindern.

Aminosäuren: begünstigen den Anti-Aging-Effekt

Die grünen Weizenkeime enthalten mehr als 20 essenzielle und nicht-essenzielle Aminosäuren, welche fast alle Stoffwechsel-Vorgänge im Körper regeln und Alterungsprozesse im Körper vorbeugen. So z. B. Lysin und Tyrosin, welche die Zellalterung verlangsamen. Weitere Aminosäuren, wie Methionin, helfen beim Entgiften.

Tipp: Weizengras selbst ziehen
So geht’s:
1. Geben Sie Hartweizen-Körner in ein Glas, bedecken Sie dieses mit der doppelten Menge kaltem, abgekochtem Wasser und lassen Sie diese über Nacht stehen.
2. Befüllen Sie ein Pflanzengefäß 3 bis 5 cm hoch mit kompostreicher Erde und bewässern Sie es gut.
3. Verteilen Sie die Körner auf der Erde und bedecken Sie das Gefäß mit einer dünnen Plastik-Folie.
4. Lassen Sie die Weizenkeime bei Zimmertemperatur drei Tage lang im Dunkeln stehen.
5. Entfernen Sie danach die Folie, befeuchten Sie die Erde und stellen Sie die Schale an einen hellen Platz.
6. Wenn die Gräser nach etwa einer Woche zehn bis 15 Zentimenter lang sind, können sie geerntet werden.
7. Weizengras-Saft erhalten Sie durch das Pressen mit einer Graspresse.