Essen Sie schon pegan?

Essen Sie schon pegan?

Zuerst Paleo, dann vegan – und jetzt beides zusammen: Das ist pegan! Warum dieser neue Ernährungsmix jetzt angesagt ist.

Eigentlich sind beide Ernährungsformen sehr widersprüchlich: Beim veganen Lebensstil verzichtet man bekanntlich auf alle Produkte, die tierisch sind. Und bei der Paleo-Diät macht man es unseren Vorfahren aus der Steinzeit nach: Auf den Teller kommt alles, was unverarbeitet und zugleich pflanzlichen oder tierischen Ursprungs ist – das bedeutet: Viel Gemüse, hochwertige Tierprodukte, Obst, kein Getreide, keine Hülsenfrüchte.


Aus beiden Richtungen machte der US-Mediziner Dr. Mark Hyman nun etwas Neues: Die pagane Ernährungsart. Im Vordergrund steht dabei der Genuss von frischen und unverarbeiteten Zutaten, die keine raffinierten Kohlenhydrate oder andere Zusatzstoffe enthalten. Zwar schließen beide Ernährungsarten an sich viele Lebensmittel aus, zusammen seien sie aber doppelt stark, meint der Experte.

Fleisch als Beilage

Peganismus sieht Fleisch zwar als Teil des Ernährungsplans, jedoch als Nebensache. Etwa 25 Prozent eines Gerichts sollten auf Fleisch entfallen. Somit wird Fleisch unweigerlich zur Beilage gemacht! Als ideal erachtet der Mediziner das Fleisch von Weidekühen, da dieses besonders reich an Vitamin A und Vitamin D ist. Beim Fisch stehen Lachs und Sardinen an den ersten Stellen, da diese viele Omega-3-Fettsäuren enthalten.


Weiters nehmen die neuen Peganer grundsätzlich viel Gemüse zu sich, verzichten aber weitgehend auf Hülsenfrüchte, da diese den Blutzuckerspiegel erhöhen und oft Verdauungsprobleme verursachen.


Verzichtet wird ebenso auf Milchprodukte sowie weiterverarbeitet Weizen- und Vollkornprodukte. Zucker wird konsequent durch natürliche Süßungsmittel wie Ahornsirup oder Kokosblütenzucker ersetzt.