Nützliche Tipps für Digital Detox

Nützliche Tipps für Digital Detox

Immer mehr Menschen machen eine digitale Fastenkur. Das bringt sie & so gelingt sie.

Digitales Fasten wird immer beliebter: 37 Prozent der Deutschen sehen das sogenannte Digital Detox als wichtiges und wertvolles Thema. 13 Prozent haben es bereits in die Tat umgesetzt, ein Viertel der Befragten erwägt es ernsthaft.
Das geht aus einer Erhebung über Schlafgesundheit des Marktforschungsinstitutes Ipsos im Auftrag der Krankenkasse Barmer hervor. „Etwa ein Viertel der für unseren Report zur Schlafgesundheit Befragten berichtet von Schlafstörungen, hochgerechnet sind das 15,3 Millionen Menschen. Viele wollen offenbar ihre Online-Präsenz einschränken, weil sich digitale Medien und soziale Netzwerke auf ihren Schlaf auswirken“, so Andrea Jakob-Pannier, Psychologin bei Barmer.

Tipps für digitales Fasten im Alltag

Die Expertin empfiehlt, mit Veränderungen im Alltag eine persönliche Strategie für das digitale Fasten zu entwickeln. Dazu gehörten Pausen, in denen Smartphone und Internet bewusst unbeachtet bleiben. Eine Möglichkeit ist, den Flugmodus einzuschalten. In der Freizeit sollten berufliche Mails nicht beantwortet werden. Digitaler Stress lässt sich vermeiden, wenn das Handy nicht den Takt vorgibt.

"Dabei hilft es, Apps Push-Benachrichtigungen zu verwehren und Smartphones vom Esstisch oder zur Nachtruhe aus dem Schlafzimmer zu verbannen", so Jakob-Pannier, „Man sollte sich klarmachen, wie viel Zeit das Smartphone kostet, und diese Zeit zumindest zum Teil wieder analog nutzen.“

Schüler gegen Digi-Stress

Seit dem Herbst 2017 fördert die BARMER das Projekt „Immer online – nie mehr allein?“. Dabei konnten 3.300 Schülerinnen und Schüler in so genannten „Digi Camps“ den verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone und Social Media erlernen. Hauptziel ist, digitale Medien so zu nutzen, dass sie nicht negativ auf Gesundheit und Sozialverhalten wirken.