7 Erkenntnisse aus der positiven Psychologie, die Ihr Leben verändern

7 Erkenntnisse aus der positiven Psychologie, die Ihr Leben verändern

Glück ist kein Schicksal, wir machen es uns selbst durch die Bedeutung, die wir Ereignissen geben

1. Wir können selbst glücklicher werden

Lange dachten Psychologen, dass die Fähigkeit, Glück zu empfinden, angeboren sei. Heute weiß man: Schon durch kleine Veränderungen im Denken und Handeln können wir sehr wohl unser Glücksempfinden steigern – unabhängig von unseren Genen und der Persönlichkeitsstruktur. Das bedeutet vor allem: Gute Gedanken pflegen, eigene Stärken wertschätzen und das Schöne am Leben sehen.

2. Umstände entscheiden weniger als viel mehr unsere Haltung

Es ist nicht so sehr entscheidend, wie viel Geld wir haben, ob und welchen Partner wir haben oder welches Haus wir bewohnen. Glück ist vor allem hausgemacht, sagen positive Psychologen. Wir können also auch dann glücklich werden, wenn wir keinen finanziellen Reichtum erlangt oder in den scheinbar erstrebenswerten Lebensumständen angekommen sind – denn auch umgekehrt zeigen zahlreiche Beispiele, dass Menschen, die äußere Erfolge erlangt haben, innen trotzdem nicht glücklich sind.

3. Dankbarkeit als Schlüssel

Der Schlüssel zum selbst kreierten Glück ist die Dankbarkeit: Indem wir uns darauf fokussieren, was alles schon da ist anstatt auf das, was zu fehlen scheint, erschaffen wir inneren Reichtum und Fülle. Denn immer dort, wo unsere Aufmerksamkeit ist, dort ist auch unsere Energie. Wer ständig an sich selbst zweifelt und sich selbst immer zu wenig ist, wird weitaus unzufriedener sein als Menschen, die sich selbst wertschätzen und all die kleinen Dinge, die sie schon haben. Zum Beispiel ihre Gesundheit, dass sie täglich Wasser zum Trinken haben und jedes Monat ein Gehalt beziehen.

4. Glück vermehrt sich, wenn man es teilt

Glück ist ansteckend: Wenn es uns selbst gut geht, strahlen wir das auch aus und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass wir unser Umfeld damit anstecken. Glückliche Menschen sind großzügiger, freundlicher und hilfsbereiter mit anderen und das schafft rundherum ein angenehmes Klima, indem man sich wohlfühlt und die vorgelebten Good Vibes imitiert.

5. Glückliche Menschen sind erfolgreicher

Das hat zur Folge, dass glückliche Menschen sich selbst weniger blockieren und Zugriff auf ihr volles Potenzial bekommen. Denn positive Emotionen erweitern den Spielraum unseres Denkens und Handelns. während uns negative Glaubenssätze beschränken, aktivieren unterstützende, positive und zuversichtliche Glaubenssätze unsere ganze Kraft.

6. Sinn treibt uns an

Wir wollen uns nicht einfach "happy" fühlen, wir wollen vor allem erfüllt sein. Das bedeutet, dass wir dann glücklich und zufrieden sind, wenn wir ein sinnvolles Leben führen. Sei es die Arbeit, die Familie, anderen Menschen helfen oder das eigene Wachstum: Wenn wir Sinn erleben und ein Warum zum Leben haben, fühlen wir uns motiviert und stark.

7. Negative Ereignisse machen uns stark

Positive Psychologie blendet negative Gefühle und Erfahrungen nicht aus. Vielmehr sind sie eine Gelegenheit für die persönliche Erweiterung und für die Weiterentwicklung. Somit kann sich jede Erfahrung, die sich zuerst womöglich nicht gut anfühlt, am Ende zum großen Geschenk entpuppen.