Katzen sind die Lieblingshaustiere

Katzen sind die Lieblingshaustiere

Eine neue Studie des Marktforschungsinstitutes Spectra zeigt, dass die Österreicher Katzen lieben.

Haustiere tun der Psyche gut: Etwa ein Drittel der Österreicher hat ein Tier zuhause, so die neue Haustierstudie des Marktforschungsinstitutes Sprectra. 18 Prozent der Österreicher geben an, ein Haustier zu besitzen, weitere 12 Prozent haben gleich mehrere Fellnasen daheim.


Obwohl es 2017 weniger Katzenhalter als noch vor fünf Jahren gibt, sind Katzen nach wie vor die beliebtesten Haustiere im Land – und das vor allem bei Frauen. 16 Prozent der Bevölkerung halten ein oder mehrere Katzen.
Das zweitliebste Haustier in Österreich ist „der beste Freund des Menschen“: 13 Prozent haben zumindest einen Hund zu Hause. Alle anderen Arten, angeführt von Nagetieren, Fischen und Vögeln werden von jeweils unter 5 Prozent der Bevölkerung gehalten. Exotische Haustiere halten sich in der Minderheit.

Haustier gehört zur Familie

Die emotionale Bindung der Österreicher zu ihren Haustieren ist intensiv: Für 90 Prozent der Haustierhalter ist das Tier wie ein guter Freund, für 74 Prozent sogar vollwertiges Familienmitglied. Dementsprechend schlimm wäre für die Mehrheit der Besitzer der Verlust des Tieres. 84 Prozent würde dies hart treffen und für 64 Prozent wäre es wie der Tod
eines Familienmitglieds. 20 Prozent der Befragten würden sogar eine Beerdigung für ihr Haustier organisieren.


Um die Versorgung von Haustieren hat sich mittlerweile ein wahrer Kult aufgetan: 34 Prozent gehen zumindest ab und zu zur Fütterungsberatung. 30 Prozent nutzen rein biologische Tiernahrung, 12 Prozent kalorienreduzierte Nahrung bei Übergewicht des Tieres. Bücher und Ratgeber lesen 37 Prozent, eigene Tierzeitschriften 24 Prozent.


Dazu kommen Ausgaben für eine Haustierversicherung (16 Prozent) oder für den Tierfriseur, den 13 Prozent in Anspruch nehmen, und 7 Prozent kaufen Tierkleidung.


Die monatlichen Aufwendungen pro Haustierhalter liegen im Schnitt bei 60 Euro. Das sind um 10 Euro mehr als vor fünf Jahren.