Lust-Coaching in 3 Schritten: Gleich besserer Sex!

Lust-Coaching in 3 Schritten: Gleich besserer Sex!

Guter Sex fällt nicht einfach so vom Himmel. Auch wenn das die meisten von uns gerne so hätten! Love-Coach Ute Benecke verrät Tipps, wie sich das Liebesleben neuen Höhepunkten nähert.

Im Lauf des Lebens eignen wir uns alles Mögliche an Fähigkeiten und Kenntnissen an. Wir besuchen die Schule, machen einen Abschluss, studieren womöglich und erlernen einen Beruf. Wir lernen und üben und lernen, bilden uns weiter usw. „Nur für Sex“, sagt Ute Benecke, „Dafür gibt es keine Ausbildung und keine Schule.“ Denn erinnern Sie sich mal zurück: Bis auf ein paar Stunden Aufklärungsunterricht und ein paar – mehr oder weniger verstohlene Blicke in Teeniemagazine – blieb der Rest doch eigentlich dem Zufall überlassen. Oder? „Die meisten werden erst aktiv, wenn es ernsthafte Probleme gibt oder die Beziehung auf der Kippe steht“, weiß Benecke. Das ist gut: Denn lieber spät wie nie.
Folgende drei Schritte ändern unser Bewusstsein – und verbessern unseren Sex sofort:

1. Bestandsaufnahme

Klingt zwar gar nicht sexy, ist jedoch die Basis. Nehmen Sie sich Zeit und schreibe schreiben Sie auf:
Wovon habe ich genug?
Wovon haeb ich so richtig die Schnauze voll?
Was will ich absolut nicht mehr?


Sie dürfen sich so richtig auslassen. Halten Sie nichts zurück!


Wenn Sie damit fertig sind, nehmen Sie ein zweites Blatt Papier und träumen Sie. Auch hier gilt: Toben Sie sich aus! In dieser Übung ist ALLES MÖGLICH! Keine Einschränkung, keine Tabus, alles ist erlaubt! Geben Sie sich selbst die Erlaubnis dafür! Sagen Sie sich selbst: „Ich erlaube mir den Sex zu haben den ich gerne hätte!“ – frei von Scham und Tabus.


Stellen Sie sich weiter folgende Fragen:
Wie hätte ich es gerne?
Wie soll mein Sexleben aussehen?
Worauf habe ich Lust?
Wie will ich mich fühlen?
Wie will ich berührt werden?
Wie will ich gevögelt werden?
Welche Varianten und welche Vielfalt hätte ich gerne?
Was wollte ich schon immer einmal tun und habe ich mich noch nie getraut?
Mag ich Sex am Abend? Oder lieber am Morgen oder Nachmittag? Oder sowohl als auch?


Wichtig: Es muss überhaupt nicht fancy sein. Wenn Sie ein Bedürfnis haben, stehen Sie dazu, und übergehen Sie es nicht. Denn hier fängt guter Sex an: Zu dir und zu deinen eigenen Bedürfnissen zu stehen.

2. Auf den Körper hören

Unser Körper ist viel schlauer als unser Verstand. Üben Sie sich darin, sich und Ihren Körper zu spüren.


Was tut ihm gut?
Was fühlt sich gut an?
Was will er?
Was will er nicht?
Was braucht er?
Wozu ist er bereit?
Wozu nicht?
Bedenken Sie dabei: SIE sind der Maßstab! Niemand anderer.

3. Die Atmung nützen

Die Atmung ist ein großer Schlüssel für besseren Sex. Oft atmen wir nur ganz flach im Brustbereich, anstatt ganz tief hinunter, sodass die Energie fließen kann.
Die einfachste Atemübung: Ganz tief durch die Nase einatmen und durch den Mund auspusten und wiederholen. Das lässt sich locker im Alltag einbauen und hilft auch bei Stress und Blockaden

Ute Benecke hilft Frauen dabei, Ängste und Scham zu überwinden so dass sie in ihre volle, sexuelle Kraft kommen und wieder mit sich selbst, mit ihrer Quelle und mit ihrer Weiblichkeit verbunden sind. Anstatt zu versuchen, der bessere Mann zu sein, geht es darum, kraftvoll, sinnlich und in vollen Zügen Frau zu sein und es zu genießen. Scham, Tabus, Erziehung, Unwissenheit und gesellschaftliche Konventionen halten gerade Frauen oft davon ab, eine nährende und freie Sexualität zu leben. Wissenswertes, Provokantes und Praktisches dazu gibt es in ihrem Blog auf www.utebenecke.de