Natur, Freunde und Schlafen: Die besten Helfer gegen Alltagsstress!

Natur, Freunde und Schlafen: Die besten Helfer gegen Alltagsstress!

Je höher der Stresslevel im Alltag, desto häufiger sind die körperlichen und geistigen Belastungen. Eine neue Studie hat gezeigt, wie wir am besten Ausgleich finden.

Die Österreicher hatten im letzten Jahr, welches sehr stark von der Corona-Pandemie geprägt war, durchaus mit körperlichen und geistigen Herausforderungen zu kämpfen, zeigt eine neue IMAS-Studie: Insgesamt fühlten sich zwei Drittel belastet. Junge Frauen waren stärker belastet als alle anderen soziodemografischen Gruppen. Je höher der Stresslevel im Alltag, desto häufiger sind die körperlichen und geistigen Belastungen. Rund ein Fünftel der Bewohner der Alpenrepublik ist im Alltag gestresst, zwei Drittel fühlten sich in der letzten Woche nicht besonders gestresst. Stress wird eher negativ wahrgenommen, zwei Drittel der gestressten Personen sind dieser Ansicht. Nur jeder Fünfte der Gestressten ist positiv gestresst. Insgesamt geht die Bevölkerung stark von einer stabilen Situation aus, Gestresste empfinden es etwas instabiler. Daraus könnte man schließen, dass Personen mit hohem Stresslevel unterschiedliche Stressintensitätsphasen erleben.

Wichtig im Umgang mit Stress: Natur, Freunde und Schlaf. Dies ist die Zauberformel der Österreicher. Der besonders gestresste Teil der Bevölkerung sieht dies ähnlich, fügt aber auch das gesunde Essen, Familie und Sport hinzu.

Müdigkeit und Lustlosigkeit als Folgen der Pandemie

Die psychischen Narben der Pandemie werden sichtbar. Unter Vorlage von elf unterschiedlichen geistigen und körperlichen Belastungen wurden die Österreicher in einer repräsentativen Studie befragt, inwieweit diese im letzten Jahr zum ersten Mal oder seit langer Zeit wieder einmal zum Vorschein kamen. Alle Belastungen schnitten ähnlich ab, die Typologie gibt dazu ein klares Bild: Knapp jeder Dritte litt in diesem Jahr an mindestens fünf Zuständen, die erst heuer zum ersten Mal oder nach langer Zeit wieder zum Vorschein kamen. Müdigkeit, Lustlosigkeit usw. sind somit Zeichen der Pandemie und den sozialen, psychischen Auswirkungen der Krise. Gute Nachricht: Es sind mehr als die Hälfte der Österreicher, die an keinen oder maximal zwei Zuständen litten.

Interessante Analyse der Daten: Diejenigen Personen, die angeben, unter Stress zu stehen, sind auch häufiger von diesen Belastungen betroffen. Hier ist die Gruppe mit mindestens sieben erlebten Zuständen bei knapp zwei Fünftel. Es scheint somit einen Zusammenhang zwischen gefühltem Stress und Belastungen zu geben.
Auf der Stressskala geben knapp 20 Prozent der Österreicher an, vom Alltagsstress umgeben zu sein. Sprich, auf Basis der letzten Woche und einer Skala von 1 bis 7 sind genau genommen 18 Prozent der Meinung, dass sie unter viel Stress (Note 5-7) gelitten haben. Ein knappes Drittel der Befragten empfindet überhaupt keinen Stress. Der Durchschnitt liegt bei 2,9, also eher leichter Stress. Vor allem Personen der Generation 60+ sind weniger gestresst als die jüngeren Altersgruppen.

Negativer Stress überwiegt dem positiven

Stress wird eher negativ wahrgenommen, zwei Drittel der Personen mit hohem Stresslevel sind dieser Ansicht. Nur jeder Fünfte der Gestressten ist positiv gestresst. In der Bevölkerung geben 44 Prozent an, nicht gestresst zu sein und somit nicht zwischen positivem und negativem Stress unterscheiden zu können.
Blick auf die kommenden 12 Monate: Insgesamt geht die Bevölkerung stark von einer stabilen Situation aus, Gestresste empfinden es etwas instabiler.
Beide Bereiche (zunehmen und abnehmen) sind ähnlich stark ausgeprägt. Daraus könnte man schließen, dass Personen mit hohem Stresslevel unterschiedliche Stressintensitätsphasen erleben.
Im Durchschnitt nennen die Befragten 4,6 Möglichkeiten, sich von einem gestressten Alltag zu erholen. Dabei sind Natur, Freunde und Schlaf sind die Zauberformel der Österreicher. Der besonders gestresste Teil der Bevölkerung sieht dies ähnlich, fügt aber auch gesundes Essen, Familie und Sport hinzu.