Stecken Sie in der Opferrolle fest, ohne es zu merken?

Stecken Sie in der Opferrolle fest, ohne es zu merken?

Die Opferrolle ist eine schlechte Position: Sie führt zu Stillstand und schlechten Gefühlen. Woran Sie erkennen, dass Sie in der Opfermentalität festgefahren sind.

1. Sie beklagen sich oft

Immer wieder mal jammern ist völlig okay - doch ist das Beklagen unbemerkt ein Dauerzustand geworden? Dann sollten Sie dies schnellstens ändern, da Sie damit nicht nur sich selbst, sondern auch Ihr Umfeld herunterziehen, ohne, dass Sie etwas verändern.

2. Sie geben anderen Menschen die alleinige Schuld

Schuld sind immer die anderen, und Sie selbst haben mit der Sache gar nichts zu tun? Das ist nicht möglich. Denn auch, wenn andere tatsächlich einen überwiegenden Teil der Verantwortung tragen mögen, eigene Anteile sind – außer bei Gewalt und Mobbing – fast immer dabei. Auch, wenn es schmerzhaft ist, dies anzuerkennen, so ist die Annahme dessen der erste Schritt, um die Eigenverantwortung zurückzuholen und erforderliche Schritte zu gehen, die Sie vorwärts bringen.

3. Permanentes Selbstmitleid

Wenn Sie es schon gewöhnt sind, sich selbst zu bemitleiden, hören Sie bitte damit auf und ändern Sie das Selbstmitleid in Selbstmitgefühl. So ist es möglich, mit sich selbst in Kontakt zu kommen und zugleich etwas verändern zu können.

4. Sie sehen jede Kritik als Angriff

Wenn Sie sich bei jeder Form der Kritik persönlich angegriffen fühlen, ist es wohl Zeit, an Ihrem Selbstwertgefühl und an Ihrer Selbstliebe zu arbeiten. Denn wenn Sie auf alles nur verletzt reagieren und glauben, sich ständig verteidigen zu müssen, fühlen Sie sich selbst ziemlich mies und Sie kommen in Ihrer Situation nicht weiter!

5. Sie glauben, hilflos und machtlos zu sein

Erlernte Hilflosigkeit ist die direkte Weg in die Opferrolle. Wenn Sie glauben, den Umständen und anderen Menschen hilflos ausgeliefert zu sein, hält Sie das enorm zurück. Selbst, wenn wir äußere Umstände wirklich nicht verändern können – und das gilt es mit radikaler Ehrlichkeit zu hinterfragen, ob dem wirklich so ist – so können wir immer unsere Einstellung und unsere innere Haltung ändern.

6. Bequemlichkeit

Denn Fakt ist: Die Opferrolle hat viele Vorteile. So ist sie zum Beispiel ziemlich bequem. Denn immer nur zu sagen "Ich kann nicht" oder "Mir geht es ja so schlecht!" ist häufig nichts anderes als eine Ausrede, um das Gewohnte nicht verlassen und sich nicht anstrengen zu müssen.

7. Sie haben diverse Ängste

Oft hält Menschen auch Angst davor zurück, bestimmte Veränderungen vorzunehmen. Zum Beispiel die Angst, zu versagen oder die Angst vor Zurückweisung. Tipp: Gehen Sie diesen Ängsten auf den Grund und packen Sie diese an der Wurzel an. Wer Ängste überwindet, wird nicht nur mit neuen Ergebnissen, sondern auch mit einem immer größer werdenden Selbstwertgefühl belohnt!