5 Selbstfürsorge-Tipps für Empathen

5 Selbstfürsorge-Tipps für Empathen

Hochsensible und einfühlsame Menschen besitzen eine große Gabe. Zugleich ist es für sie überlebenswichtig, im Alltag besonders gut auf sich zu achten. Diese Strategien helfen.

1. Reinigen

Empathen sind besonders empfindsam für die Gefühle und Stimmungen anderer Menschen. Sie nehmen oft Gefühle und Schwingungen wahr und saugen diese auf, als wären es die eigenen, ohne das selbst zu bemerken. Die wohl größte Lernaufgabe von Empathen ist, ihre große Gabe zu stärken und zu nützen – zum Beispiel in heilenden Berufen – und sich zugleich persönlich vor Negativität, zu vielen Belastungen und Energievampirismus zu schützen und sich von diesen Menschentypen fern zu halten.
Die tägliche Reinigung auf körperlicher Ebene hilft besonders: Einfach in das Element Wasser eintauchen – ob in der Dusche oder in der Badewanne – und sich vorstellen, dass das fließende Nass sämtliche Energien abwäscht, die nicht zu einem selbst gehören.
Eine schnelle Methode ist auch, alles Unangenehme und Fremde sprichwörtlich vom Körper zu schütteln. Störende Energien in Räumen können durch Räucherrituale geklärt werden.
Reinigend und ordnend ist auch die Selbstreflexion über die Erlebnisse und Gefühle des Tages: Welche Gefühle sind wirklich die eigenen, welche die der anderen?

2. Meditieren

Meditation bringt empathische Menschen auf ruhigem Weg zu sich selbst zurück. Ruhig atmen und sich ganz auf die Empfindungen im eigenen Körper zu konzentrieren und Gedanken und Gefühle einfach vorbeiziehen zu lassen, bringt Ordnung in eine intensive Welt voller Eindrücke, Gedanken und Gefühle. Selbstliebe und Mitgefühl lassen sich zum Beispiel mit der Loving Kindness Meditation entfalten. Meditieren bringt ins Hier und Jetzt zurück und hilft, den Fokus zu finden und zu halten sowie Stress und Spannungen abzubauen.

3. Nein sagen und Grenzen ziehen

Nein sagen ist für Empathen oft eine große Herausforderung, weil sie tendenziell immer zuerst an die Gefühle und Bedürfnisse der anderen denken. Wer als Empath ja sagt, sollte immer sicher stellen, dass es kein Nein zu sich selbst ist. Immer wieder wichtig: Absagen, Vereinbarungen auflösen und Grenzen setzen, wenn sie den eigenen Bedürfnissen schaden oder die Intuition übertönen.

4. Ausruhen

Empathische Menschen sind sehr oft kreativ und einfallsreich. Das bedeutet jedoch nicht, ständig im Action-Modus sein zu müssen! Auszeiten sind für Empathen besonders wichtig. Es ist vollkommen in Ordnung und notwendig, immer wieder ein paar Gänge zurückzufahren!

5. Möglichst wenig erklären

Da sich Empathen oft für andere Menschen verantwortlich fühlen, neigen sie auch zu falschen Schuldgefühlen. Das führt dazu, dass sie oft glauben, sich aus Prinzip für ihre Entscheidungen rechtfertigen zu müssen. Leider geben genau diese Rechtfertigungen besonders toxischen Menschen Angriffsfläche für Manipulationen. Erklärung daher nur aus dem eigenen Bedürfnis geben, sich selbst mitzuteilen.