Sexsucht ist jetzt offiziell eine Krankheit

Sexsucht ist jetzt offiziell eine Krankheit

Die WHO hat Sexsucht jetzt in die Liste der Krankheiten aufgenommen. Etwa 5 Prozent sind betroffen!

Was für die meisten wie eine Ausrede fürs Fremdgehen klingt, ist für Betroffene ein großes Problem. Inzwischen hat die WHO Sexsucht zur psychischen Erkrankung erklärt.

Bekannter Vertreter der Sexsucht ist Tiger Woods, der sich öffentlich zu seiner Sexsucht bekannt hat. Seitdem wird oft vom „Tiger-Woods-Syndrom“ gesprochen. Im Februar 2010 gab der Golf-Profi zu, dass er sexsüchtig ist. Menschen, die an der Krankheit leiden, haben einen extrem ausgeprägten Sexualtrieb. Die Gier nach Sex bestimmt den Alltag, und diese wird oft durch verschiedenste Situationen und Reize getriggert. So kann zum Beispiel der Anblick einer Dessous-Werbung als Reiz, der Sieg der Lieblings-Fußballmannschaft als Belohnung oder die Niederlage im Job als Trost erneuter Auslöser der Sex-Sucht sein.
Die Gedanken kreisen andauernd und zwanghaft um Sex und darum, wo, mit wem und wie der/die Betroffene ihn bekommen könnte. Soziale und berufliche Pflichten und Aufgaben rücken dadurch in den Hintergrund, Freundschaften und Beziehungen zerbrechen der Reihe nach aufgrund der Fixierung auf Sex.

Menschen mit Sexsucht sind permanent auf der Suche nach Befriedigung - doch nach dem Sex kommt kein Kick, sondern eine innere Leere. Viele bringen durch das Verlangen, das sie nicht stillen können, sich selbst und andere in Gefahr – nicht selten nimmt die Sexualität dann bereits (selbst-)zerstörerische Züge an.
Viele Betroffene leiden zusätzlich an weiteren Abhängigkeiten wie zum Beispiel dem Konsum von Pornos, von Alkohol oder Medikamenten.
Wie viele Menschen unter Sexsucht leiden, ist nicht bekannt. Schätzungen gehen aber von rund 5 Prozent der Bevölkerung aus.

Die Anonymen Sexoholiker könnten bald Wirklichkeit werden.