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Etwa fünf Prozent aller Schulkinder leiden an ADS oder ADHS.

Etwa fünf Prozent aller Schulkinder leiden an ADS oder ADHS.

Ernährungswissenschafterin Barbara Lehner gibt Tipps für einen perfekten Schulstart.

Mein Kind leidet an Konzentrationsstörungen und ist unruhig. Wie kann ich es mit der richtigen Ernährung unterstützen?

Barbara Lehner: Wichtig für unser Nervensystem sind die Mikronährstoffe Cholin und Inositol. Sie werden zum Aufbau der elastischen Nervenbahnen benötigt und sorgen dafür, dass Informationen im Gehirn rasch weitergeleitet werden. Man kann Nervenbahnen ganz gut mit Elektrokabeln vergleichen: Je besser isoliert und je elastischer sie sind, desto besser wird Strom geleitet. Cholin ist außerdem das Ausgangsmaterial für die Bildung des wichtigen Nervenbotenstoffs Acetylcholin. Dieser Botenstoff ist wie ein Schalter, der es uns ermöglicht, von Stress auf Entspannung umzustellen – und dadurch Erholungsphasen zulässt.

Warum sind bestimmte Nährstoffe für Kinder so wichtig?

Lehner: Weil durch eine regelmäßige und ausgeglichene Zufuhr von Mikronährstoffen eine optimale Entwicklung ermöglicht wird. Für den Nervenstoffwechsel gibt es noch weitere wichtige „Nährstoff-Helferlein“ – wie B-Vitamine, Zink und Magnesium. Nährstoffmängel führen bei Kindern rasch zu Ermüdung, Konzentrationsstörungen und Lernschwierigkeiten, häufig auch zu körperlicher Unruhe – Hyperaktivität – und Stimmungsschwankungen.

Ihre Tipps für die richtige Schuljause?

Lehner: Oft greift man auf stark zuckerhaltige und industriell verarbeitete Lebensmittel zurück. Optimal für eine Schuljause wäre hingegen eine ausgewogene, bunte Mischung aus regionalem Obst, Gemüse oder Vollkornprodukten. Besonders wichtig ist auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr durch Wasser oder stark verdünnte Fruchtsäfte.

Macht Nahrungsergänzung bei Kindern Sinn?

Lehner: Eine kürzlich durchgeführte Anwendungsbeobachtung mit der speziell auf die Bedürfnisse heranwachsender Kinder abgestimmten Nährstoff-Formel SuperMind® für Gedächtnis und Konzentration brachte erfreuliche Ergebnisse. Angewendet wurde das Präparat bei Kindern mit Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten, in Kooperation mit Kinderärzten: Die subjektive Beurteilung der Eltern zeigte eine deutliche Verbesserung der Aufmerksamkeit und eine Verringerung von Unruhe und Überaktivität. Wutausbrüche und Unaufmerksamkeit konnten ebenfalls verringert werden. Auch war mit dem Präparat eine Steigerung der Ausdauer möglich.

Die Expertin:

Mag. Barbara Lehner ist Ernährungswissenschafterin im Lungau (Salzburg). Infos: www.oekopharm.com

Mag. Barbara Lehner

Mag. Barbara Lehner

Machen Sie den Blitztest, ob Ihr Kind Nährstoffmangel hat. Sie finden diesen in der aktuellen Ausgabe von Lust aufs LEBEN (September 2017).