Emotionale Fitness: 8 Tipps!

Emotionale Fitness: 8 Tipps!

Emotionale Fitness ist vor allem eines: Trainingssache!

Körperlich fit sein ist in aller Munde – doch wie sieht es mit der emotionalen Fitness aus? Sie beschreibt, wie gut wir mit Rückschlägen umgehen können, wie wir Konflikte lösen, wie wir mit Emotionen umgehen und wie wir die Beziehung zu uns selbst und anderen auf Basis unserer Emotionen gestalten.
Emotionale Fitness ist nichts, was großteils angeboren ist – auch, wenn Menschen unterschiedliche Neigungen und Stärken haben. Wie beim Kraft- und Ausdauertraining können emotionale Fitness erarbeiten und verbessern. Und: Wer sie einmal erlangt hat, muss zumindest in Teilen weiterhin trainieren, um nicht wieder in gewohnte, alte Muster zurück zu fallen. Diese sieben Bereiche machen ein umfassendes "Workout" aus:

1. Selbstreflexion

Sie ist die Grundlage, um überhaupt emotional fit zu werden. In der Selbstreflexion nehmen wie die Vogelperspektive ein, um eigenes Verhalten und Gefühle aus einer Distanz zu betrachten. Dies ermöglicht, es gegebenenfalls zu verändern und als Person zu wachsen.

2. Achtsamkeit

Achtsamkeit für sich selbst und andere ermöglicht, in Kontakt zu kommen. Was spüre ich und was fühle ich wirklich? Je mehr Achtsamkeit und Selbstmitgefühl wir entwickeln, desto mehr können wir dies auch für andere empfinden.

3. Disziplin

Nicht alles im Leben ist einfach - im Gegenteil: Das Leben bietet immer wieder Herausforderungen und es liegt sehr oft an uns, ob wir sie meistern oder nicht. Disziplin und Konsequenz sind erforderlich, um Ziele zu erreichen und auch schwierige Situationen durchzustehen.

4. Leichtigkeit

Loslassen und Leichtigkeit ist die Ergänzung zur Disziplin. Leichtigkeit ermöglicht Verspieltheit, Kreativität und Freude. Leichtigkeit bringt Genuss und "Dolce Vita" ins Leben.

5. Mitgefühl

Mitgefühl ist die Herzenskraft und die Basis jeder gesunden Beziehung. Gibt es kein Mitgefühl, ist Beziehung unmöglich. Mitgefühl ermöglicht, vom Verstand ins Herz zu kommen und die eigene Sichtweise, das eigene Erleben zu verlassen und die Welt aus den Augen und aus dem Gefühl des anderen zu sehen. Mitgefühl macht Verständnis und Verbundenheit möglich.

6. Gedankenkontrolle

Was wir denken, bestimmt unsere Gefühle, und mit den passenden Gedanken können wir auch "Bauchgefühle" - also spontan aufkommende Gefühlsimpulse – kontrollieren. Wer gute Gedanken hat, produziert gute Gefühle und steigert somit die Resilienz und Lebensqualität.

7. Eigenverantwortlichkeit

Wer selbst Verantwortung für sich und sein Leben übernimmt, steigt aus der Opferrolle aus. Dazu braucht es keine Schuldzuschreibungen mehr, weil akzeptiert werden kann, was ist. So können wir auch das sprichwörtlich "Beste" aus allem machen.

8. Körperliche Fitness

Körper, Geist und Seele sind miteinander verbunden. Wenn wir uns emotional gut fühlen wollen, müssen wir auch die körperliche Gesundheit einbeziehen. Das bedeutet, dass wir dem Körper nichts antun, was ihm schadet und aktiv zur Erhaltung seiner Gesundheit beitragen – zum Beispiel durch gesunde Ernährung, Bewegung, ausreichend Schlaf und der Reduktion von negativem Stress.