10 Wege zu mehr Achtsamkeit, um erfüllter zu leben

10 Wege zu mehr Achtsamkeit, um erfüllter zu leben

Stress, Burnout, Unzufriedenheit und Depressionen entstehen, wenn wir nicht mehr fühlen.

1. Atmen

Mit der Atmung können wir uns schnell und effektiv in unsere Mitte zurückholen und das Zentrale Nervensystem beruhigen. Einfach zwischendurch hinsetzen, die Augen schließen und einige Minuten lang die Aufmerksamkeit nur auf die Atmung richten – dann kann sich innerer Frieden einstellen. Durch den Fokus auf den Atem kommen Sie von einem hyperaktiven Gedankenkarussell im Kopf zurück in den Körper und zu ihrem Herzen.

2. Freude und Gelassenheit einatmen

Verstärken können Sie die Wirkung, indem Sie Freude, Gelassenheit, Liebe oder andere angenehme Emotionen und Zustände einatmen und Sorgen, Ängste etc. ausatmen.

3. Bedürfnisse spüren

Wenn wir die Aufmerksamkeit anstatt nach außen wieder nach innen richten, können wir unsere wahren Bedürfnisse (wieder) spüren. Was brauchen Sie jetzt? Eine Pause? Ein Glas Wasser? Rückzug, eine Auszeit oder Bewegung? Durch das Hineinspüren stellen wir den Kontakt und die Verbindung zu uns selbst wieder her. Nur so haben wir die Möglichkeit, weg vom Funktionieren hin zur Freude und zur Leichtigkeit zu kommen.

4. Grenzen wahrnehmen

Wer es gewöhnt ist, zu funktionieren, ist es gewöhnt, seine Grenzen zu übergehen. Ein achtsamer Umgang mit sich selbst beginnt damit, diese Grenzen wieder wahrzunehmen – und zwar bevor sie überschritten sind. So können wir die Verantwortung dafür übernehmen, dass wir uns selbst nicht mehr übergehen.

5. Sich selbst wertschätzen

Wie oft erwarten wir Bestätigung, Zuspruch, Lob und Anerkennung von anderen ohne dass wir bereit sind, uns diese selbst zu geben? Wenn Sie sich selbst wertschätzen, füllen Sie sich mit positiven Gefühlen und Emotionen über sich selbst von innen heraus auf. Sie brauchen dann auch viel weniger von anderen!

6. Die Gedanken bewusst steuern

Durch destruktive Gedankenmuster bringen sich viele Menschen unbewusst selbst in die Lage, dass sie immer mehr Mangel produzieren. Denn was wir denken, löst bestimmte Gefühle aus, die wiederum zu bestimmten Handlungen führen, die ihrerseits wieder in gewissen Ergebnissen münden. Eine Spirale kommt in Gang, denn das bereits vorhandene Denkmuster verstärkt und verfestigt sich mit den Ergebnissen immer mehr.

7. Fülle kreieren: Dankbarkeit für alles, was da ist

Der erste Schritt, um aus dem Mangeldenken auszusteigen, ist Dankbarkeit. Anstatt den Fokus auf alles zu legen, was noch fehlt, richten wir unsere Aufmerksamkeit auf alles, was schon da ist – und was wir womöglich schon viel zu lange für selbstverständlich erachten: Ein Dach über dem Kopf zu haben, gesund zu sein, Wasser zum Trinken und ausreichend zu essen zu haben. Je öfter wir uns in diesen Zustand der Dankbarkeit bringen, desto mehr werden wir Glück, Zufriedenheit und Fülle von innen heraus erfahren. Und dann darf alles kommen, was noch kommen mag.

8. Worüber reden wir?

Sie kennen das bestimmt: Die Kollegin fängt an, zu raunzen oder über den Chef zu lästern und schnell ist eine Dynamik in Gang. Doch auch, wenn wir uns die dominierenden News-Themen wie Corona ansehen, stellt sich die Frage: Worüber reden wir eigentlich den ganzen Tag? Denn gerade die Inhalte, mit denen wir uns beschäftigen, konsumieren auch unsere Energie. Wer ständig nur um Probleme und Schwierigkeiten kreist, wird sich anders fühlen als Menschen, bei denen angenehme, konstruktive und positive Themen im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen.

9. Die Magie der Sprache nützen

Ebenso wie die Gedanken und die Wahl der Gesprächsthemen beeinflusst auch die Wahl unserer Sprache unseren Gemütszustand. Denken Sie mal an Sätze wie "Das macht mich krank!", "So ein Idiot!" oder "Was für ein Wahnsinn!" und beobachten Sie, wie Sie sich dabei fühlen. Nicht besonders gut oder? Darum ist es entscheidend, seine Worte bewusst zu wählen. Weil auch sie zu unserer erlebten Wirklichkeit werden.

10. Wollen statt sollen

Anstatt mehr und mehr To-Dos und Pflichten anzuhäufen, führen Sie eine "Ich will"-Liste ein. Auf diese Schreiben Sie alles auf, was sie gerne machen wollen . Fangen Sie noch heute damit an, mindestens eine Sache umzusetzen. Und bleiben Sie auch die weiteren Tag dabei, sich jeden Tag ein Stück mehr vom Glück zu holen, anstatt zu funktionieren.