Wie Liebe das Gehirn von Kindern verändert

Wie Liebe das Gehirn von Kindern verändert

Was macht Kinder wirklich klug und stark? Das Beste ist einfach, wie eine große Studie zeigt.

Eltern wollen das nur Beste für ihren Nachwuchs. Aus Angst und Fürsorge vor dem, was das Leben ihnen einmal abverlangen wird, folgt oft eine Reihe an Maßnahmen: Vom Englischunterricht im Kindergarten über die Klavierstunden in der Vorschule bis zum mehrmaligem Fußballtraining in der Woche in der Schule und vielem mehr gibt es unzählige Arten, die Sprösslinge im besten Wissen und Gewissen zu kleinen Supertalenten herauszubilden. So, denken viele Eltern, werden sie später am besten zurecht kommen und ihren Platz in der Gesellschaft finden können. Doch was ist das, was wirklich zählt? Eine neue Studie macht darauf aufmerksam.

Geliebte Kinder haben bessere Gehirne

In einer Langzeitstudie über zehn Jahre konnten Wissenschaftler der U.S. National Academy of Sciences nun beweisen, dass Liebe, wenn sie da ist, die Entwicklung eines Kindes positiver beeinflusst als alles andere. Und wenn sie fehlt, genau anders herum.
Denn: Alles, was Liebe ausdrückt, bringt das Gehirn von Kindern zum Wachsen. Ein Kuss, ein Lächeln, das echte Interesse am Kind, viele Gespräche, zusammen Spielen und die liebevolle Beachtung unabhängig von den Umständen.
Die Studie zeigte, dass Sprachvermögen, Verständnis für Emotionen und die Beziehungsfähigkeit gestärkt werden, wenn die Eltern folgendes tun:
- Oft mit dem Kind über seine Gedanken und Gefühle sprechen. Dabei ist es wichtig, diese nicht zu beurteilen.
- Dem Kind erlauben, Fragen zu stellen
- Ihm die Möglichkeit geben, Dinge selbst Faust herauszufinden

Hippocampus wächst durch Liebe

Auf diese Weise erfährt das Kind am besten, dass es wertvoll ist und akzeptiert und geliebt wird. Außerdem lernt das Kind dadurch, Probleme angemessen zu lösen.
Vor allem der Hippocampus ist bei Kindern von Eltern, die sich ihnen stark zuwenden, um zehn Prozent größer als bei Kindern, die weniger Beachtung bekommen. Mit einem größeren Hippocampus werden Kinder glücklicher, stabiler und selbstbewusster. Und sind das nicht die besten Voraussetzungen, um im Leben glücklich und erfolgreich zu sein?