Finanzen: Urlaub steht an erster Stelle

Finanzen: Urlaub steht an erster Stelle

Urlaub ist die erste Wahl für Europäer, wenn es darum geht, das frei verfügbare Einkommen auszugeben, so eine neue internationale Studie von TUI.

Urlaub ist die erste Wahl für Europäer, wenn es darum geht das frei verfügbare Einkommen auszugeben. Das hat eine aktuelle, repräsentative Studie von TUI in großen Ländern Europas – Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande und Schweden - ergeben.
Im Auftrag des weltweit führenden Touristikkonzerns hat das Meinungsforschungsinstitut YouGov europaweit mehr als 8.000 Personen zu ihren Kaufgewohnheiten befragt. Die Europäer sind sich bei der Verwendung ihrer frei verfügbaren finanziellen Mittel einig: an erster Stelle steht der Urlaub.
Bei den Briten sind es 43 Prozent, die bevorzugt in Reisen investieren. 39 Prozent der Franzosen und Belgier, 37 Prozent der Deutschen, 35 Prozent der Niederländer sowie mehr als jeder vierte Schwede (26 Prozent) geben frei verfügbares Einkommen am liebsten für Urlaub aus.

Urlaub rangiert vor Wohnen

Damit liegt der Urlaub als finanzielle Priorität noch vor der Renovierung des eigenen Heims. So würden nur 22 Prozent der Deutschen und Franzosen, 20 Prozent der Belgier, 18 Prozent der Briten und 17 Prozent der Niederländer, zuerst in die Verschönerung der eigenen Wohnung oder des eigenen Hauses investieren. Bei den Schweden hingegen liegen Ausgaben für Kleidung an zweiter Stelle (20 Prozent), für eine Renovierung würden sich lediglich 13 Prozent entscheiden. An dritter Stelle stehen in den meisten Ländern Ausgaben für elektronische Geräte (z.B. Laptop, Tablet, TV), in Schweden liegen diese nahezu gleichauf (12 Prozent) mit Ausgaben für eine Immobilienrenovierung.

1.000 Euro und mehr für jeden Urlaub

Mehr als ein Drittel der Befragten Konsumenten ist darüber hinaus bereit, mindestens 1.000 Euro im Jahr für einen Urlaub auszugeben. Bei den Briten liegt der Anteil bei 34 Prozent, in Deutschland sind es 39 Prozent. Auch in den Niederlanden (36 Prozent) und Belgien (37 Prozent) liegt der Anteil bei über einem Drittel, in Frankreich sind es 32 Prozent.